Hoch hinaus

Die Herren setzen ihren Höhenflug fort. Mit zwei Siegen gegen USV TU Dresden IV. und den Pohrsdorfer SV bauen sie ihrer Bilanz auf 8:2-Siege seit dem Umzug nach Radebeul aus. Die Vorzeichen standen dabei gar nicht so gut: Die Hälfte des Teams war gesundheitlich angeschlagen, die andere hatten mit ihren Altersleiden zu kämpfen. So musste sogar Old Shatterhand Steffen reaktiviert werden. Danke dafür!

Zunächst galt es gegen den Dresdner Gastgeber zu bestehen. Diese hatten sich in der ersten Partie des Tages beeindruckend deutlich gegen Pohrsdorf durchgesetzt. Wir waren also gewarnt, legten uns eine gute Strategie zurecht und setzten diese von Beginn an erstaunlich gut um. Während bei uns alles stabil lief, verloren die TUler zunehmend die Lust am Volleyball, was sich besonders im deutlichen Ergebnis des zweiten Satzes niederschlug. Im Dritten wurde die Partie zwar etwas enger, aber wir behielten zu jeder Zeit die Kontrolle über das Spiel, sodass am Ende ein schneller und klarer 3:0-Sieg zu Buche stand.

Wer nun gedacht hatte, USV haut Pohrsdorf weg, Shatterhands schlagen USV deutlich, also schießen die Shatterhands nun auch Pohrsdorf aus der Halle, wurde schnell eines besseren belehrt. Pohrsdorf fand deutlich besser ins Spiel als noch am frühen Nachmittag. Wir hingegen taten uns plötzlich in allen Bereichen schwer: Der Aufschlag wurde rübergewurstelt, die Annahme wackelte und im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Zum Satzende sah es alles andere als gut aus, dennoch schafften wir es ranzukommen und Carsten praktisch im Alleingang, den Satzball rauszuballern. Es reichte aber nicht, weil Tobias leider nicht – gehandicapt durch seine Verletzung – den Ball gegen einen Einerblock verwerten konnte. Es gibt Tage, da läuft es nicht.

Die Stimmung war im Keller: Neujustierung und Restart. Wir kämpften uns mehr schlecht als recht in die Partie zurück, minimierten unsere Fehler, so gut es ging und konnten mit den immer noch stark aufspielenden Pohrsdorfern mithalten. Zweimal behielten wir zum Satzende hin die Nerven und gingen mit 2:1 in Führung. Aufgrund der Verletzung von Tobias mussten wir umstellen. Nun lief es deutlich besser bei uns und wir spielten befreit auf. Tobias hatte auf Mitte vor allem am Blockspiel Gefallen gefunden und entschärfte die gegnerischen Angriffe. Spätestens als Carsten in bester Messi-Manier zweimal in Folge den Ball mit dem Fuß im Spiel hielt, war der Widerstand des Gegners gebrochen. So konnten wir aufgrund der starken kämpferischen Leistung am Ende einen 3:1-Sieg feiern, der uns auf Platz 2 der Tabelle hält.

Jetzt gilt es erstmal, die Leiden auszukurieren, damit wir am nächsten Spieltag unseren Höhenflug fortsetzen können. Dann geht es gegen die neu formierten VC-ler und unsere Coschützer Freunde.

Shatterhands vs. USV TU Dresden IV. 3:0 (25:17, 25:11, 25:23)
Shatterhands vs. Pohrsdorfer SV 3:1 (26:28, 25:23, 25:22, 25:15)

Shatterhands: Waldi, Carsten, Jens, Tobias, Oetsch, Tom, Andreas, Steffen (17.11.18)

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