Heimspieltag 1. Frauen gegen Zittau

Ein Heimspieltag für „Opi“

Am vergangenen Samstag wollten wir unsere Niederlagen in der Hinrunde gegen den VV Zittau 09 und den Frauen vom MSV Bautzen 04 wieder gutmachen. Es sollte ein ganz besonderer Spieltag werden, da uns danach eine traurige Nachricht erreichte.

Zitterpartie gegen Zittau

Sowohl die in der Liga ungeschlagenen Zittauerinnen als auch wir kamen gut ins Spiel, obwohl die Sonne tiefstehend durch die Fenster der Halle für schwierige Spielbedingungen sorgte. Unsere Abwehr tastete sich langsam an die starken Angriffe Zittaus heran, der Block beobachtete diese ganz genau, doch das letzte Fünkchen fehlte immer wieder, sodass wir die ersten beiden Sätze abgeben mussten.

Doch ein Spiel endet erst, wenn eine Mannschaft drei Satzgewinne erzielt hat. Das hieß: durchatmen, letzte Anweisungen unserer Trainerin verinnerlichen und mit Kampfgeist zurück aufs Feld gehen. Was wir dann auch taten. Eine solide Annahme, eine wendige Abwehr und starke Angriffe über Außen beschäftigten unsere Gäste zunehmend, sodass nun die Fehlerquote auf der anderen Netzseite stieg. Unser Kampf- und Teamgeist führte uns auf ein 2:2 in den Sätzen heran. Jetzt war alles möglich. Wir drehten letztlich den 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg um!! Was für ein Krimi, was für eine „Zitterpartie“.

Weiter ging es gegen Bautzen

Diesen Siegeswillen wollten wir mit in das zweite Spiel gegen Bautzen nehmen. Unsere Abwehr kam genauso gut ins Spiel wie schon in der ersten Partie, sodass wir viele Möglichkeiten hatten mittels starker Angriffe über Außen, Mitte und Diagonal zu punkten. Auch wenn Bautzen zwischendurch immer wieder durch gute Aufschläge davonzog, ließen wir nicht locker und sicherten uns die ersten beiden Sätze. Natürlich wollten wir mit dem dritten Satz den Sack zumachen, was uns noch einmal volle Konzentration abverlangte. Zu Beginn konnten die Bautzenerinnen zwar in Führung gehen, doch gaben wir nicht auf. Mit Fokus auf eine stabile Annahme, einem ruhigen Zuspiel und starken Angriffen sicherten wir uns den 3. Satz und damit den zweiten Sieg des Heimspieltages.

Opi Rainer

Leider endete der Tag mit der traurigen Nachricht, dass (Opi) Rainer am Vormittag von uns gegangen war. Über zwölf Jahre lang war er ein treuer Begleiter auf all! unseren Spieltagen. Im Kalender hatte er stets akribisch unsere Spieltage ebenso wie unsere Geburtstage eingetragen und meldete sich pflichtbewusst bei der Trainerin ab, sollte er doch einmal zum Spieltag verhindert gewesen sein. Sein Interesse an uns, seine Zuversicht, seine tollen Ansprachen bei Feiern, seine offene und freundliche Persönlichkeit, sein Humor und die Packung Merci, die er immer zum Spieltag mitgebracht hatte, werden uns unendlich fehlen. Wir werden das Andenken an ihn immer in unseren Herzen bewahren.

Opi, unser Old Shatterhand, die Siege sind für Dich.

Merci, dass Du immer für uns da warst.

Wir werden Dich vermissen!

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