Sachsenliga startet, Spielerinnen gesucht

Nach zwei schwierigen Jahren gehen die Shatterhands Radebeul in ihre dritte Saison in der Sachsenliga. Heimlich, still und leise hat sich die Frauenmannschaft des Radebeuler Vereins mit viel Kämpferherz und sehr gutem Teamspirit in der höchsten sächsischen Spielklasse etabliert und versucht ab kommenden Monat, erneut die Klasse zu halten. Dass das schwierig wird, ist zum einen in der Konstellation der Liga begründet. Aufgeteilt in zwei 6er-Staffeln, müssen sich die Shatterlinge im starken Teilnehmerfeld behaupten und in der Vorrunde Platz drei belegen, um nicht in die Abstiegsrunde zu geraten. Zum anderen macht sich der personelle Aderlass in der Mannschaft bemerkbar. Aus verschiedenen Gründen haben sich einige Frauen aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Nun ist die Mannschaft zwar auf der Suche nach neuen Spielerinnen, allerdings gestaltet sich diese als schwierig. Der Spielermarkt ist dünn besetzt und die Konkurrenz unter den Dresdner Vereinen um die wenigen freien Spielerinnen mit Spielpraxis ab Bezirksliganiveau groß.

Eine Perspektive bietet die eigene Nachwuchsarbeit im Verein. In der neuen Saison startet erstmals ein zweites Frauenteam in der Bezirksklasse, ausschließlich mit Spielerinnen unter 18 Jahren. Zukünftig kann so die Lücke zwischen unterster und oberster sächsischer Liga geschlossen werden. Das braucht aber viel ehrenamtliches Engagement und vor allem seine Zeit. Bis es soweit ist, sind Damenmannschaft und Verein weiter auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen – einerseits bei der Suche nach Spielerinnen, andererseits nach Ehrenamtlichen sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter (oder die, die es werden wollen), um die aufwändige Nachwuchsarbeit unterstützen. Nur auf diesem Weg wird sich dauerhaft hochklassiger Volleyball in der Lößnitzstadt etablieren lassen.

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